Motivation – ein neuer Vorsatz

Zum Anfang des Jahres gibt es viele neue Neujahrsvorsätze, welche mit großer Motivation angegangen werden. Mittlerweile ist es Mitte Januar und es wird immer anstrengender die Motivation zu seinen Zielen zu behalten. Doch warum fällt es uns so schwer die Motivation aufrecht zu halten und unsere Ziele nicht aus den Augen zu verlieren – besonders wenn ein Vorsatz bereits länger verfolgt wird.


Der Wunsch etwas an sich und an seinen Gewohnheiten zu ändern ist der erste Schritt zum Ziel. Der Wunsch und die daraus anfänglich resultierende Motivation seine Vorsätze zu verwirklichen gehen jedoch schnell verloren. Nach einem guten Start kommen die ersten Ausreden: „Es ist zu kalt“, „Ich bin schon verabredet“, „Bis zum Sommer ist ja noch etwas Zeit“ oder „Das Wochenende ist nur eine Ausnahme und nächste Woche ernähre ich mich wieder vorbildlich“. Doch ehe man sich versieht, sind einige Wochen vergangen und man lebt wieder wie bisher weiter – die Motivation ist verschwunden und man ist frustriert. Wieso ist das so?

Motivation – ein Ausdruck der Hormone

Gefühle, so auch die Motivation, sind das Resultat unterschiedlicher ausgeschütteter Hormone. Hormone wie zum Beispiel Adrenalin oder Dopamin treiben uns an, regen den Tatendrang an und halten uns wach und fokussiert. Außerdem werden Hormone, mit einer negativen Wirkung durch zum Beispiel Adrenalin und Dopamin verringert.


Innere und äußere Motivation

Man kann zwischen zwei Arten von Motivation unterscheiden. Doch diese Unterscheidung ist theoretisch, denn die Grenzen zwischen beiden Motivationsformen sind fließend. Zum einen gibt es die innere (intrinsische) und zum anderen die äußere (extrinsische) Motivation. Die intrinsische Motivation ist unser inneres Verlangen etwas zu verwirklichen. Dabei ist nicht entscheidend ob aus Spaß geschieht oder aufgrund einer Herausforderung. Im Gegensatz dazu steht die extrinsische Motivation, bei der der Wunsch vorherrscht, etwas zu tun, um daraus einen Vorteil oder eine Belohnung zu erhalten.

Warum verlieren wir leicht die Motivation?


Der Hauptgrund weshalb wir schnell die Motivation und unsere Ziele aus den Augen verlieren ist die Befriedigung. Unsere Ziele sind meist nicht direkt greifbar. Sie erfordern viel Arbeit und Disziplin. Der Gewinn und die damit verbundenen Befriedigung liegen in weiter Ferne. Jedoch erhalten wir eine schnelle Befriedigung durch einfache Dinge wie die Couch oder eine Tiefkühlpizza. Diese Befriedigung verleitet uns dazu unsere Ziele und die damit verbundene Motivation zu verlieren. Das daraus resultierende schlechte Gewissen setzt uns unter Druck und unser Stresslevel steigt (Ausschüttung des Hormons Cortisol). Dadurch wächst unsere Unlust, wodurch wir die Motivation und das Ziel aus den Augen verlieren. Ein demotivierender Teufelskreis nimmt seinen Anfang.