Das klingt nach der besten Nachricht für Fans von Schokolade seit langem. Laut einer US-Studie sollen die Schokoladen-Esser schlanker sein als die die sich den Griff zur Tafel verkneifen. Ein Zweifel sollte jedoch gerechtfertigt sein.

In einem Artikel aus dem Fachblatt „Archives of Internal Medicine“ heißt es, dass der Body-Mass-Index (BMI) von Personen die regelmäßig zur Tafelschokolade greifen wesentlich geringer ist, als bei Personen die sich die Tafel verkneifen oder nur selten essen. Dazu wurden 1018 gesunde Männer und Frauen aus den USA im Alter von 20-85 Jahren zu ihrem Schokoladenkonsum befragt. Dies ist jetzt aber keineswegs der Grund Unmengen an Schokolade zu vernaschen. Denn die Probanden aßen wohl regelmäßig aber nicht Unmengen an Schokolade. Zudem sind die Angaben der Probanden fragwürdig denn sie erteilten Selbstauskünfte und wurden dabei in ihrem Essverhalten nicht überwacht.

Durch Schokolade abnehmen?

Nun liegt es nahe, dass man durch Schokolade abnehmen könnte. Denn es gibt ja auch zum Beispiel die Schokoladendiät. Das dem Körper bei dieser Diät aber andere wichtige Nährstoffe abgesprochen werden wird oft außer Betracht gelassen. Also Vorsicht bei so einem Vorhaben.

Gut für den Stoffwechsel und das Herz-Kreislaufsystem ist jedoch dunkle Schokolade, die einen geringeren Zuckeranteil hat und die positiven Inhaltsstoffe der Kakaobohne enthält. Durch einen gesunden Stoffwechsel ist eine positive Beeinflussung des Gewichts besser möglich. Diese Inhaltsstoffe kann man zwar durch andere Lebensmittel aufnehmen, aber diese verhindern kaum die Heißhunger-Attacken auf Schokolade.

Somit ist der Griff zur Schokolade in Maßen, am besten natürlich dunkler Schokolade, durchaus in Ordnung.